Wasserwerte
ph Wert
Der pH-Wert gilt in der Aquaristik als der
wichtigste „Wasserwert“, der ein Maß für den Säuregehalt des Wassers
darstellt. Lebewesen haben einen
unterschiedlich großen Toleranzbereich für den pH-Wert und können
außerhalb
von diesem nicht überleben. Die Überprüfung, ob eine Tierart in
einem
Aquarium geeignete Überlebensbedingungen findet, orientiert sich in
aller
Regel zuerst am pH-Wert. Der Toleranzbereich von Pflanzen ist meist
etwas
größer als der von Tieren.
Der pH-Wert wird auf einer logarithmischen Skala mit Werten zwischen
1 und
14 gemessen. Wasserwerte im Aquarium liegen zwischen 4,5 und 9,5,
wobei
beides Extremwerte darstellt. Ein pH-Wert von sieben gilt als
„neutral“,
d.h. weder als alkalisch noch als sauer. Logarithmisch bedeutet
dabei, dass
Wasser mit einem pH-Wert von sechs bereits 10 mal mehr Säuren als
solches
mit einem pH-Wert von 7 enthält. Wasser mit einem pH-Wert gar von
fünf
enthält bereits 100 mal mehr Säuren als solches mit einem Wert von
7. So
genannte Schwarzwasseraquarien, in denen südamerikanische Fische wie
etwa
Skalare oder der häufig gehaltene Rote Neon gut gedeihen, haben
beispielsweise pH-Werte im Bereich von 5,5 bis 6,5.
# pH < 7 entspricht einer Lösung mit saurer
Wirkung
# pH = 7 entspricht einer neutralen Lösung.
# pH > 7 entspricht einer alkalischen Lösung (basische Wirkung)
Wasserpflanzen gedeihen am besten in Aquarien mit einem pH-Wert
unter 7,
da bei diesen Werten in aller Regel auch der für das
Pflanzenwachstum
wichtige Kohlensäurewert höher ist. In Wasser mit einem pH-Wert über
7, das
als „alkalisch“ bezeichnet wird, fühlen sich vor allem
ostafrikanische
Barsche wohl.

Der Skalar benötigt für sein Wohlbefinden einen pH-Wert zwischen 5,5
und 6,5
