meine anderen Fische

Siamesische Rüsselbarbe (4)

Diesen Fisch habe ich mir zugelegt, weil ich ein Algenproblem hatte und ich es vermeide dagegen mit Chemie vorzugehen. Beim Kaufwaren diese Fische ca. 4 cm groß, mittlerweile haben sie sich auf eine Größe von ca. 10 cm gemausert und sind sehr lebendige und friedliche Bewohner. Ständig knabbern sie die Blätter und Steine sauber, Algen sind bei mir nun kein Problem mehr.

Die Temperatur sollte zwischen 24° und 26° liegen, sie bevorzugen weiches Wasser und können ausgewachsen bis zu 16 cm groß werden. Ihre Lebenserwartung beträgt, bei guter Pflege, ca. 9 Jahre. Gehalten werden diese Fische in einer Gruppe, man sagt ab 5 Tieren, ich besitze 4 und diesen geht es gut. Fressen tun sie, wie gesagt, Fadenalgen und Blaualgen, Kiesel- und Braunalgen meiden sie, sollten keine Algen vorhanden sein nehme sie auch jedes andere Futter, an den Pflanzen vergreifen sie sich nicht. Bei der Zucht wird es nun schwierig, es sind im Aquarium nur Zufallszuchten bekannt, da man annimmt, das diese Fische Bäche mit klarem, strömungsreichem Wasser benötigen, was nur sehr schwer zu simulieren ist.

Oft wird dieser Fisch auch mit der Schönflossigen Rüsselbarbe verwechselt, der Unterschied zwischen beiden besteht darin, das der schwarze Längsstreifen bei der siamesischen Rüsselbarbe durchgehend vom Maul bis zur Flossenspitze verläuft, bei der schönflossigen Rüsselbarbe endet der Längsstreifen am Anfang der Schwanzflosse.

 

Blutsalmler (8)

Diese Tiere entwickeln bei den richtigen wasserwerten eine wunderschöne Blutrote Farbe, sie sind sehr lebhaft und sollten deswegen auch nur in einem relativ großen Aquarium gehalten werden. In einer Gruppe ab 8 Tieren sind sie mit sich selbst so beschäftigt, das sie die anderen Fische in Ruhe lassen, hält man sich eine kleinere Gruppe, kann es dann schon einmal vorkommen, das sie gegenüber den anderen Mitbewohnern aggressiv werden und anfangen Flossen anzufressen. Bei den Blutsalmlern ist das Weibchen runder und höher und hat nicht wie das Männchen eine nach unten spitz verlaufende Schwimmblase. Fressen tun sie von Lebend- bis Trockenfutter alles, die Wassertemperatur sollte zwischen 20° und 29°  liegen. Zuchten im Aquarium sind nicht selten, da diese Fische Freilaicher sind, werden im Gesellschaftsbecken die Eier meist sehr schnell gefressen.

 

Blauer Kongosalmler (5)

Das Weibchen ist bei diesen Tieren eher unscheinbar, die prächtige Färbung hat das Männchen, welches auch größer ist. Auch der Kongosalmler sollte nur im Schwarm gehalten werden, er braucht in einem Aquarium viel Schwimmraum. Gefressen wird auch alles, vom Lebendfutter bis hin zu Trockenfutter, auch knabbert er mal ganz gerne an den jungen Trieben von den Pflanzen, welches sich aber nicht großartig auf den Wuchs der Pflanzen auswirkt. Der Kongosalmler ist ein friedlicher Fisch, deshalb auch gut für ein Gesellschaftsaquarium geeignet. Die Wassertemperatur sollte zwischen 22° und 27° liegen, der ph-Wert zwischen 6 und 8. Wenn man einen guten Stamm erwischt, soll es mit der Zucht dieser Tiere nicht schwer sein, leider ist diese bei mir noch nicht gelungen.

 

Kupfersalmler (6)

Bei guten Haltungsbedingungen zeigt das Männchen seine wunderbare Kupferne Färbung, das Weibchen dagegen ist eher blass. Wie die anderen Salmler auch, ist der Kupfersalmler ein Schwarmfisch, allerdings bildet er nur einen Schwarm wenn Gefahr droht, ansonsten grenzen Männchen ihre Reviere ab. Die Wassertemperatur für diesen Fisch, sollte zwischen 22° und 28° liegen, der ph-Wert  zwischen 5 und 7,5. Auch sie fressen Trocken- sowie Lebendfutter. Die Zucht ist relativ einfach, Kupfersalmler laichen ständig in den Abendstunden ab, sie lassen ihre Eier fallen, man kann diese schlecht erkennen, da sie klein wie Sandkörner und durchsichtig sind. Laichbereite Tiere sondern sich von den anderen ab, sie vollführen Nickbewegungen und vertreiben alle anderen Fische, sie umkreisen sich sehr lange und schwimmen dann an ihren Lieblingsplatz, wo abgelaicht wird. Will man Kupfersalmler nachziehen, sollte man Paarungsbereite Paare in ein gesondertes Becken setzen.

 

Blauer Floridakrebs (2)

Den blauen Floridakrebs habe ich nun seit einer Woche in meinem Besitz, die beiden sind lebhafte Wanderer durch das Aquarium. Sie brauchen viele Versteckmöglichkeiten, deswegen habe ich , bevor ich mir diese Tiere zulegte noch zwei Höhlen gebaut, eine wurde sofort von einem Krebs in Besitz genommen, der andere sitzt lieber unter einer Wurzel, die mit Javamoos bedeckt ist. Diese Krebsart kann bis zu 10 cm groß werden, sein Körper ist ganz blau, die Naturfarbe von diesen Kebsen ist Braun. Ich habe immer wieder gelesen, das sie die Pflanzen wegfressen und auch vor Fischen keinen Halt machen, bis jetzt kann ich sagen, das sie meine Pflanzen nur zum klettern nutzen und auch die Fische ihre Ruhe haben. Das Geschlecht erkennt man besten, wenn man das Tier auf den Rücken legt, die Männchen besitzen an der Schwanzflosse ein Geschlechtsorgan, welches bei den Weibchen fehlt. Weibchen sind größer als die Männchen und können 50 bis 100 Jungtiere zur Welt bringen. Die Krebse müssen sich häuten um zu wachsen, wobei das häuten für jeden Krebs gefährlich sein kann, wenn er in dem Panzer stecken bleibt, kann er sterben. Einer meiner Krebs hat sich bereits nach 3 Tagen erfolgreich gehäutet, der andere lässt sich wohl noch Zeit damit. Fressen tun diese Tiere alles was man ihnen ins Aquarium gibt von Trockenfutter, Gemüse, Blätter, Lebendfutter oder auch Frostfutter.

 

C. sterbai albino (3)

Diese Art kommt so in der Natur natürlich nicht vor, die helle Farbe wäre viel zu auffällig, er würde von Fressfeinden sofort gefressen werden. Der Albino ist durch eine Zuchtauslese entstanden. Dieser friedliche Fisch grast den ganzen Tag den Boden des Aquariums ab, ab und zu schnellt er an die Wasseroberfläche. Die Geschlechtsunterscheidung dieser Tiere ist am einfachsten, wenn sie erwachsen sind, das Weibchen ist größer und fülliger. Die Zucht ist nicht schwer, die Weibchen nehmen sich die Eier in die zu einer Tasche geformten Brustflossen und kleben sie an einen geeigneten Platz im Aquarium, meist sind es die Scheiben, der Filter oder auch unter Blättern. Meine drei Albinos stammen aus eigener Nachzucht, es waren zwar sehr viele Eier aber nicht alle sind durchgekommen.

 

Mosaikfadenfisch (2)

Einer meiner letzten von drei Mosaikfadenfische, ein Männchen. Die anderen beiden ein Männchen und ein Weibchen hatte ich verkauft, was ich allerdings heute bereue. Ich bin am überlegen, ob ich mir nicht wieder ein Weibchen dazu hole. Denn es sind sehr schöne und farbenprächtige Fische. Diese Tiere können eine Größe bis zu 12 Zentimeter erreichen. Zur optimalen Haltung benötige sie Wasserwerte von 24° bis 30° einen ph-Wert von 5 - 7,5. Sie fressen alles, ob Flockenfutter, Lebendfutter oder Pflanzen. In Gesellschaft mit anderen Fischen sind sie sehr friedlich, außer wenn sie Brutpflege betreiben, dann verteidigen sie ihr Schaumnest, welches  die Männchen vor der Eiablage bauen, sehr aggressiv. Eine Nachzucht ist bei diesem Fisch nicht schwer.

Am 31.10.2009 habe ich mir einen zweiten Mosaikfadenfisch zugelegt, ob ich es geschafft  ein Weibchen zu ergattern wird sich zeigen. Da das Tier noch sehr jung ist, kann man das schwer erkennen, aber nach langem Beobachten, war es einer der Fische, mit der kleinsten Rückenflosse.

 

Antennenwels (2)

Meine beiden Antennenwelse durchwandern immerzu das Becken. Das Männchen (Hat ausgeprägte Tentakeln am Kopf) hat sich in einer halben Kokosnussschale eingerichtet. Die optimalen Wasserwerte für Antennenwelse liegen bei 20° bis 28° Wassertemperatur, der ph-Wert sollte zwischen 6 und 8 liegen. Antennenwelse fressen Flockenfutter, Fristfutter und auch Gemüse. Zum Ablaichen suchen sie sich ein Platz in Höhlen, wo das Männchen ausgiebig Brutpflege betreibt. Eine Nachzucht ist bei mir noch nicht gelungen, ich muss gestehen, ich habe auch nicht darauf geachtet, im Gesellschaftsbecken werden die geschlüpften Jungen wohl keine große Überlebenschance haben.