meine anderen Fische
Hier stelle ich kurz meine anderen
"Bewohner", außer meinen Skalaren, des Gesellschaftsbecken vor.
Den Besatz werde ich weiter ändern, ich habe vor es nur mit
Skalaren, c. sterbai albino, Antennenwelsen und Prachtkärpflingen zu
besetzen.
Blauer Kongosalmler (2)

Das Weibchen ist bei diesen Tieren eher
unscheinbar, die prächtige Färbung hat das Männchen,
welches auch größer ist. Auch der Kongosalmler sollte
nur im Schwarm gehalten werden, er braucht in einem
Aquarium viel Schwimmraum. Gefressen wird auch alles,
vom Lebendfutter bis hin zu Trockenfutter, auch knabbert
er mal ganz gerne an den jungen Trieben von den
Pflanzen, welches sich aber nicht großartig auf den
Wuchs der Pflanzen auswirkt. Der Kongosalmler ist ein
friedlicher Fisch, deshalb auch gut für ein
Gesellschaftsaquarium geeignet. Die Wassertemperatur
sollte zwischen 22° und 27° liegen, der ph-Wert zwischen
6 und 8. Wenn man einen guten Stamm erwischt, soll es
mit der Zucht dieser Tiere nicht schwer sein, leider ist
diese bei mir noch nicht gelungen.
Prachtkärpfling (4)

Die Prachtkärpflinge sind relativ neu in meinen
Aquarium, ich habe mir zwei Männchen und zwei Weibchen
zugelegt, diese durchstreifen den ganzen Tag friedlich
das Aquarium. Prachtkärpflinge werden bis zu 6 cm groß
und können bis 3 Jahre alt werden. Die Geschlechter
lassen sich bei diesen Fischen leicht unterscheiden, das
Männchen hat eine wunderschöne Zeichnung und ausgezogene
Flossenspitzen, das Weibchen dagegen ist eher
unscheinbar, kleiner und hat abgerundete Flossen. Diese
Fische fressen bei mir alles, ob Flockenfutter,
Frostfutter oder auch Lebendfutter. Sobald es meine Zeit
und mein Platz erlaubt, werde ich es einmal mit einer
Nachzucht versuchen.
C. sterbai albino (2)

Diese Art kommt so in der Natur natürlich nicht vor, die helle
Farbe wäre viel zu auffällig, er würde von Fressfeinden
sofort gefressen werden. Der Albino ist durch eine
Zuchtauslese entstanden. Dieser friedliche Fisch grast
den ganzen Tag den Boden des Aquariums ab, ab und zu
schnellt er an die Wasseroberfläche. Die
Geschlechtsunterscheidung dieser Tiere ist am
einfachsten, wenn sie erwachsen sind, das Weibchen ist
größer und fülliger. Die Zucht ist nicht schwer, die
Weibchen nehmen sich die Eier in die zu einer Tasche
geformten Brustflossen und kleben sie an einen
geeigneten Platz im Aquarium, meist sind es die
Scheiben, der Filter oder auch unter Blättern. Meine
drei Albinos stammen aus eigener Nachzucht, es waren
zwar sehr viele Eier aber nicht alle Jungfische sind durchgekommen.
Mosaikfadenfisch (1)

Einer meiner letzten von drei Mosaikfadenfische, ein
Männchen. Die anderen beiden ein Männchen und ein
Weibchen hatte ich verkauft, was ich allerdings heute
bereue. Ich bin am überlegen, ob ich mir nicht wieder
ein Weibchen dazu hole. Denn es sind sehr schöne und
farbenprächtige Fische. Diese Tiere können eine Größe
bis zu 12 Zentimeter erreichen. Zur optimalen Haltung
benötige sie Wasserwerte von 24° bis 30° einen ph-Wert
von 5 - 7,5. Sie fressen alles, ob Flockenfutter,
Lebendfutter oder Pflanzen. In Gesellschaft mit anderen
Fischen sind sie sehr friedlich, außer wenn sie
Brutpflege betreiben, dann verteidigen sie ihr
Schaumnest, welches die Männchen vor der Eiablage
bauen, sehr aggressiv. Eine Nachzucht ist bei diesem
Fisch nicht schwer.
Am 31.10.2009 habe ich mir einen zweiten
Mosaikfadenfisch zugelegt, ob ich es geschafft ein
Weibchen zu ergattern wird sich zeigen. Da das Tier noch
sehr jung ist, kann man das schwer erkennen, aber nach
langem Beobachten, war es einer der Fische, mit der
kleinsten Rückenflosse.

Antennenwels (5)

Meine beiden Antennenwelse durchwandern immerzu das
Becken. Das Männchen (Hat ausgeprägte Tentakeln am Kopf)
hat sich in einer halben Kokosnussschale eingerichtet.
Die optimalen Wasserwerte für Antennenwelse liegen bei
20° bis 28° Wassertemperatur, der ph-Wert sollte
zwischen 6 und 8 liegen. Antennenwelse fressen
Flockenfutter, Frostfutter und auch Gemüse. Zum
Ablaichen suchen sie sich ein Platz in Höhlen, wo das
Männchen ausgiebig Brutpflege betreibt. Mittlerweile
habe ich mehrere Nachzuchten durchbekommen.
Spitzmaulkärpfling (Apfelsinen Molly)(2)

Am meisten kennt man diese Fische als "Black Molly",
diese Zuchtform, die ich mir zugelegt habe ist Orange
-Apfelsinen ähnlich-, daher auch der Name "Apfelsinen
Molly". Sie lieben ein Dichtbewachsenes Aquarium mit
viel Schwimmraum. Molly's sind sehr fruchtbar, fühlen
sie sich wohl lassen sie sich leicht vermehren,
allerdings werden in einem Gesellschaftsaquarium die
Jungfische nicht lange überleben. Auch diese Fische sind
bei Futter nicht wählerisch und fressen bei mir
eigentlich alles, was ich ihnen anbiete.
Makropoden (Paradiesfisch)(5)

Diese Fische gehören zur Unterordnung der
Labyrinthfische, die Männchen werden ca. 8 cm groß und
sind prächtig gefärbt, ihre Schwanzflosse ist gegabelt.
Die Weibchen bleiben etwas kleiner und sind eher eine
schlichte Färbung. Die Zucht ist gar nicht allzu schwer,
das Männchen baut ein Schaumnest, in das die Eier
abgelegt werden, das Männchen bewacht das Nest bis zum
Schlupf der Jungen.
Von diesen prächtigen Fischen habe ich mir 5 Tiere(2
Männchen; 3 Weibchen) zugelegt. Es sind sehr friedliche
Fische und lieben es, sich im dicht bewachsenen Teil des
Aquariums aufzuhalten. Auch mit diesen Fischen habe ich
mit dem Füttern keinerlei Schwierigkeiten.