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In der Aquaristik sind es oft die kleinen praktischen Lösungen, die den Alltag leichter machen. Auf dieser Seite sammle ich Erfahrungen, Ideen und Anleitungen, die sich bei mir im Laufe der Jahre bewährt haben.

Dazu gehören unter anderem der Hamburger Mattenfilter, eine selbstgebaute Bio-CO₂-Anlage und praktische Hilfen rund um CO₂ und Wasserwerte. Nach und nach werden weitere Tipps aus meiner eigenen Aquaristik dazukommen.

Nicht alles muss kompliziert oder teuer sein. Oft reicht eine einfache Lösung, wenn man weiß, worauf es ankommt.

In meinen Aquarien habe ich früher die vorhandenen Außenfilter nach und nach durch Hamburger Mattenfilter ersetzt. Besonders im Gesellschaftsbecken hat sich für mich ein über Eck eingebauter Mattenfilter bewährt.
Hinter der Filtermatte lassen sich Pumpe und Heizung gut unterbringen, sodass ein großer Teil der Technik im Aquarium kaum noch sichtbar ist. Als Halterung für die Matte habe ich schmale Kunststoffstreifen verwendet und diese mit Aquariensilikon an den Scheiben befestigt.
Nach dem Einbau ließ ich den bisherigen Filter zunächst noch parallel weiterlaufen. So hatte der neue Mattenfilter genügend Zeit, von den wichtigen Filterbakterien besiedelt zu werden.

In meinen Zuchtbecken habe ich den Hamburger Mattenfilter nicht über Eck, sondern gerade an einer Seitenscheibe eingebaut. Als Halterung für die Filtermatte diente dabei ein einfacher Kabelkanal.
Zwischen Seitenscheibe und Filtermatte ließ ich etwa 8 cm Platz. Dort konnten Heizung und Luftheber unauffällig untergebracht werden. Anders als im Gesellschaftsbecken wurde dieser Mattenfilter mit einem Luftheber betrieben.
Zusätzlich habe ich Javamoos an der Filtermatte befestigt. Dadurch fügt sich der Filter mit der Zeit natürlicher in das Aquarium ein und die zunächst auffällige Matte wirkt deutlich weniger technisch.
Gerade für Zuchtbecken ist diese einfache und platzsparende Variante für mich eine praktische Lösung gewesen.

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Meine Pumpe für den Mattenfilter

Für meine Hamburger Mattenfilter verwende ich eine kleine Tauchpumpe. Die Knifel mit 16 W und 800 l/h hat sich bei mir dafür gut bewährt. Sie lässt sich hinter der Filtermatte unterbringen und die Förderleistung kann angepasst werden.

Meine Filtermatte für den Mattenfilter

Für meine Hamburger Mattenfilter verwende ich Filtermatten mit PPI20 (mittel). Die Porengröße hat sich für mich als guter Mittelweg bewährt. Ich verwende Matten in 50 × 50 × 5 cm und schneide sie passend für das jeweilige Aquarium zu.

Für den Einbau befestige ich passende Halteleisten mit Aquariensilikon an den Scheiben. Nach dem vollständigen Aushärten kann die zugeschnittene Filtermatte einfach eingesetzt werden.

Eine einfache Bio-CO₂-Anlage lässt sich mit wenigen Mitteln selbst bauen. Das benötigte CO₂ entsteht dabei durch die Gärung von Zucker und Hefe und wird über einen Luftschlauch in das Aquarium geleitet.
Für meine Anlage habe ich einen 5-Liter-Kanister verwendet. In den Deckel wurde ein Loch für den Luftschlauch gebohrt. Der Schlauch wurde anschließend befestigt und sorgfältig abgedichtet, damit das entstehende CO₂ nicht an dieser Stelle entweichen kann.
Am anderen Ende des Schlauchs befindet sich der Ausströmer im Aquarium. Je länger die CO₂-Bläschen Kontakt mit dem Wasser haben, desto besser kann sich das Gas im Wasser lösen.
Wichtig: Eine einfache Bio-CO₂-Anlage lässt sich nicht so genau regulieren wie eine CO₂-Anlage mit Druckgasflasche. Deshalb sollte die CO₂-Versorgung und das Verhalten der Fische immer aufmerksam beobachtet werden.

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Für die Bio-CO₂-Anlage werden Wasser, Zucker und Trockenhefe verwendet. Im Behälter sollte immer genügend freier Raum bleiben, damit entstehender Gärschaum nicht über den Schlauch in das Aquarium gelangen kann.
Je nach Umgebungstemperatur beginnt die Gärung nach einiger Zeit und die ersten CO₂-Blasen steigen im Aquarium auf. Wie stark die Anlage arbeitet, hängt unter anderem von der verwendeten Mischung und der Temperatur ab.
Da sich eine einfache Bio-CO₂-Anlage nicht exakt regeln lässt, habe ich bei meinen Aquarien lieber vorsichtig begonnen und die CO₂-Zufuhr sowie das Verhalten der Fische beobachtet.
Wenn die Gärung nach einigen Wochen deutlich nachlässt und keine Blasen mehr aufsteigen, kann der Behälter gereinigt und neu angesetzt werden.
Bei Bio-CO₂ gilt für mich: lieber vorsichtig anfangen und die Wirkung im Aquarium beobachten, statt von Anfang an zu viel CO₂ einzubringen.

CO₂ ist ein wichtiger Nährstoff für Aquarienpflanzen und spielt gleichzeitig eine Rolle beim Zusammenspiel von Karbonathärte und pH-Wert.
Wie viel CO₂ im Aquarium vorhanden ist, lässt sich näherungsweise aus dem Verhältnis von pH-Wert und Karbonathärte (KH) ableiten. Eine CO₂-Tabelle kann dabei als praktische Orientierung dienen.
Die Tabelle zeigt, welche CO₂-Werte sich bei unterschiedlichen Kombinationen aus pH und KH ergeben. So lässt sich schnell erkennen, ob der CO₂-Gehalt eher niedrig, im passenden Bereich oder zu hoch liegt.
Dabei sollte eine solche Tabelle immer nur als Anhaltspunkt verstanden werden. Wer den tatsächlichen CO₂-Gehalt möglichst genau bestimmen möchte, sollte zusätzlich geeignete Mess- oder Dauertests verwenden.
Gerade bei einer nicht regulierbaren Bio-CO₂-Anlage ist es sinnvoll, pH, KH und das Verhalten der Fische regelmäßig im Auge zu behalten.

KH ↓ / pH →6,66,87,07,27,47,6
216106432
4322013853
64830191285
864402516106
1080503220138
12966038241510

Die Werte dienen nur als Orientierung. Für eine genauere Bestimmung des CO₂-Gehalts sind geeignete Tests sinnvoll.

Zubehör für meine Bio-CO₂-Anlage

Für den Anschluss meiner Bio-CO₂-Anlage verwende ich Silikonschlauch mit passendem Rückschlagventil und den dazugehörigen Verbindern. Ein Rückschlagventil ist dabei besonders wichtig, damit kein Aquarienwasser durch den Schlauch zurücklaufen kann.

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Im Filter leben viele wichtige Bakterien, die Schadstoffe im Aquarium abbauen. Deshalb sollte Filtermaterial nicht so gründlich gereinigt werden, dass es anschließend wieder völlig sauber aussieht.
Schwämme, Matten und andere Filtermedien spüle ich am besten vorsichtig in einem Eimer mit zuvor entnommenem Aquariumwasser aus. So werden grober Schmutz und Ablagerungen entfernt, während ein großer Teil der nützlichen Bakterien auf dem Filtermaterial erhalten bleibt.
Auf heißes Wasser, Reinigungsmittel oder Desinfektionsmittel sollte man dabei vollständig verzichten. Auch muss nicht bei jeder Reinigung das gesamte Filtermaterial gleichzeitig gereinigt oder ersetzt werden.
Eine Reinigung ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Filterleistung deutlich nachlässt oder sich zu viel Schmutz angesammelt hat.

Ein Aquariumfilter muss nicht blitzblank sein. Entscheidend ist, dass er zuverlässig arbeitet und seine biologische Filterleistung erhalten bleibt.

Regelmäßige Wasserwechsel gehören zu den wichtigsten Pflegemaßnahmen im Aquarium. Mit ein paar einfachen Handgriffen lässt sich die Arbeit deutlich angenehmer und schneller erledigen.

Zum Absaugen verwende ich am liebsten einen ausreichend langen Schlauch. So kann das Wasser direkt in einen Eimer oder, wenn es die Entfernung erlaubt, sogar bis zu einem geeigneten Abfluss geleitet werden.

Beim Nachfüllen sollte das frische Wasser möglichst eine ähnliche Temperatur wie das Aquariumwasser haben. Große Temperaturschwankungen bedeuten unnötigen Stress für die Fische.

Je nach Leitungswasser und Besatz kann es außerdem sinnvoll sein, Wasseraufbereiter oder eine geeignete Wasseraufbereitung zu verwenden.

Wer den Wasserwechsel gut vorbereitet, spart Zeit und macht aus einer lästigen Pflicht eine schnelle Routine.

Heizung, Schläuche, Luftheber und andere Technik sind notwendig, müssen aber nicht ständig im Mittelpunkt des Aquariums stehen.

Mit Pflanzen, Wurzeln oder einem geschickt eingebauten Mattenfilter lässt sich vieles so unterbringen, dass die Technik weiterhin gut erreichbar bleibt, optisch aber deutlich weniger auffällt.

Wichtig ist dabei, Filtereinläufe, Ausströmer und Heizungen nicht vollständig zu verdecken. Wasser muss weiterhin ungehindert zirkulieren können und die Technik sollte für Wartung oder Reinigung erreichbar bleiben.

Auch bei der Bepflanzung achte ich darauf, dass genügend Abstand zu Ansaugöffnungen und beweglichen Teilen bleibt.

Gut versteckte Technik lässt das Aquarium natürlicher wirken, ohne dass Funktion und Wartung darunter leiden.

Jungfische reagieren wesentlich empfindlicher auf schlechte Wasserqualität und ungeeignete Filtertechnik als ausgewachsene Tiere. Deshalb achte ich bei Aufzuchtbecken besonders auf sauberes Wasser, eine schonende Filterung und regelmäßige kleine Pflegemaßnahmen.
Gut geeignet sind Schwammfilter oder Luftheber, weil sie nur eine geringe Ansaugwirkung haben und kleine Jungfische nicht in den Filter ziehen. Bei anderen Filtern sollte die Ansaugöffnung entsprechend gesichert werden.
Gefüttert wird besser mehrmals täglich in kleinen Portionen. Futterreste sollten möglichst vermieden oder entfernt werden, damit das Wasser nicht unnötig belastet wird.
Regelmäßige Wasserwechsel unterstützen ein gesundes Wachstum und sorgen dafür, dass sich Abfallstoffe nicht im Aufzuchtbecken anreichern.

Bei Jungfischen sind sauberes Wasser, schonende Filterung und kleine Futterportionen oft wichtiger als aufwendige Technik.

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Zu viel Futter belastet das Aquarium unnötig. Nicht gefressene Reste sinken auf den Boden, zersetzen sich und können die Wasserqualität verschlechtern.

Ich füttere deshalb lieber kleinere Portionen und beobachte, wie schnell das Futter aufgenommen wird. Nachfüttern kann man jederzeit, bereits im Aquarium liegendes Futter wieder herauszubekommen ist deutlich aufwendiger.

Besonders bei Jungfischen, Garnelen oder mehreren täglichen Fütterungen lohnt es sich, den Bodengrund regelmäßig auf Futterreste zu kontrollieren und größere Reste abzusaugen.

Lieber etwas weniger und gezielt füttern als zu viel auf einmal. Das schont Wasser, Filter und Tiere.

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Ein paar einfache Ersatzteile und Hilfsmittel griffbereit zu haben, kann im Aquarium schnell viel Ärger ersparen. Gerade wenn abends ein Schlauch reißt, ein Ausströmer ausfällt oder ein Filterteil ersetzt werden muss, ist man froh, nicht erst etwas besorgen zu müssen.
In meiner kleinen Aquaristik-Notfallkiste würde ich deshalb einige grundlegende Dinge bereithalten:
Luftschlauch und Schlauchverbinder
Ersatz-Ausströmer
kleine Schlauchklemmen
Kescher
Thermometer
Ersatz-Saugnäpfe
etwas Filterwatte oder Filterschwamm
einen sauberen Eimer nur für das Aquarium
Je nach vorhandener Technik können noch Ersatzteile für Pumpen, Luftheber oder Filter dazukommen.
Es müssen keine großen Vorräte sein. Ein paar gut ausgewählte Kleinteile können im entscheidenden Moment sehr hilfreich sein.

Bei einem längeren Stromausfall steht auch das Wasser im Filter. Die dort lebenden Filterbakterien werden dann nicht mehr ständig mit sauerstoffreichem Wasser versorgt. Gerade bei geschlossenen Außenfiltern können dadurch ungünstige Abbauprozesse entstehen.
Nach einem längeren Stillstand würde ich einen Außenfilter deshalb nicht einfach wieder einschalten. Filter und Filtermaterial sollten vorher kontrolliert und gegebenenfalls mit Aquariumwasser gereinigt beziehungsweise durchgespült werden. Erst danach wird der Filter wieder in Betrieb genommen.

Bei einem längeren Stromausfall lieber zuerst den Filter kontrollieren, statt das abgestandene Filterwasser direkt zurück ins Aquarium zu pumpen.

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Neue Fische bringen immer ein gewisses Risiko mit sich. Krankheiten oder Parasiten sind nicht in jedem Fall sofort zu erkennen und können sich erst nach einigen Tagen zeigen.

Wenn möglich, setze ich neue Tiere deshalb zunächst in ein separates Quarantänebecken. Dort lassen sich Verhalten, Fresslust und mögliche Krankheitsanzeichen in Ruhe beobachten, ohne den vorhandenen Bestand zu gefährden.

Das Quarantänebecken muss nicht aufwendig eingerichtet sein. Wichtig sind stabile Wasserwerte, geeignete Filterung, passende Temperatur und einige Rückzugsmöglichkeiten.

Auch Kescher, Schläuche oder andere Hilfsmittel sollten möglichst nicht zwischen Quarantänebecken und Hauptaquarium gewechselt werden, ohne sie vorher gründlich zu reinigen.

Ein wenig Geduld vor dem Einsetzen kann helfen, später große Probleme im gesamten Aquarium zu vermeiden.

Nach größeren Veränderungen im Aquarium lohnt es sich, die Wasserwerte für einige Zeit etwas genauer im Auge zu behalten.

Das gilt zum Beispiel nach dem Einsetzen neuer Fische, nach einem Filterwechsel, größeren Reinigungsarbeiten oder wenn viel am Aquarium umgebaut wurde. Solche Veränderungen können das biologische Gleichgewicht vorübergehend beeinflussen.

Besonders wichtig sind dabei Nitrit, Temperatur und je nach Aquarium auch pH-Wert und Karbonathärte. Zusätzlich beobachte ich immer das Verhalten der Fische. Ungewöhnliche Atmung, hektisches Schwimmen oder plötzliches Verstecken können Hinweise darauf sein, dass etwas nicht stimmt.

Nach größeren Veränderungen lieber einmal mehr kontrollieren. So lassen sich Probleme oft erkennen, bevor sie ernst werden.

Ein kurzer Blick ins Aquarium gehört für mich zur täglichen Pflege. Wer seine Fische regelmäßig beobachtet, kennt ihr normales Verhalten und bemerkt Veränderungen meist schnell.

Auffällig können zum Beispiel ungewöhnlich schnelle Atmung, Futterverweigerung, dauerhaft angelegte Flossen, Scheuern an Gegenständen, ungewöhnliches Verstecken oder plötzliches aggressives Verhalten sein.

Nicht jede Veränderung bedeutet sofort eine Krankheit. Sie kann auch auf Stress, ungeeignete Wasserwerte oder Probleme bei der Vergesellschaftung hinweisen. Deshalb schaue ich bei ungewöhnlichem Verhalten zunächst genauer hin und kontrolliere gegebenenfalls auch die Wasserwerte.

Die tägliche Beobachtung kostet nur wenige Minuten und gehört für mich zu den besten Frühwarnsystemen im Aquarium.

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Ein Hamburger Mattenfilter muss nicht dauerhaft wie ein technisches Bauteil aussehen. Mit geeigneten Aquarienpflanzen lässt sich die Filtermatte nach und nach natürlich in die Gestaltung des Beckens integrieren.
Bei meinen Mattenfiltern habe ich dafür unter anderem Javamoos verwendet. Es kann vorsichtig an der Matte befestigt werden und wächst mit der Zeit daran entlang.
Wichtig ist, die Filterfläche nicht vollständig und zu dicht zuwachsen zu lassen. Das Wasser sollte weiterhin möglichst gleichmäßig durch die Matte strömen können.
Auch andere geeignete Aufsitzerpflanzen können verwendet werden, solange sie die Funktion des Filters nicht beeinträchtigen.

So wird aus einem sichtbaren Stück Technik mit der Zeit ein natürlicher Teil des Aquariums.

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Etwas Mulm im Aquarium ist völlig normal. Er sammelt sich vor allem in ruhigen Bereichen, zwischen Pflanzen, unter Wurzeln und an Stellen mit geringer Strömung.
Beim Wasserwechsel sauge ich deshalb nicht jedes Mal den gesamten Bodengrund gründlich durch. Stattdessen entferne ich vor allem größere Ansammlungen und sichtbare Futterreste gezielt mit dem Schlauch.
In bepflanzten Bereichen gehe ich vorsichtig vor, damit Wurzeln und Bodengrund möglichst wenig gestört werden. Besonders in Aufzucht- oder stärker besetzten Becken lohnt es sich dagegen, Ablagerungen häufiger zu entfernen.
Nicht jeder Krümel muss verschwinden. Entscheidend ist, dass sich keine größeren Schmutz- und Futterreste dauerhaft ansammeln.

Nach einem größeren Wasserwechsel lohnt es sich, die Temperatur im Aquarium noch einmal zu kontrollieren. Auch wenn das Frischwasser ungefähr passend temperiert war, kann sich die Beckentemperatur etwas verändern.

Besonders bei empfindlichen Fischen oder größeren Wasserwechseln sollte der Unterschied möglichst gering bleiben.

Ein kurzer Blick aufs Thermometer nach dem Wasserwechsel dauert nur Sekunden und gibt zusätzliche Sicherheit.

Nach dem Einbau neuer Technik sollte man das Aquarium in den ersten Stunden und Tagen etwas genauer beobachten.

Das gilt zum Beispiel für Filter, Pumpen, Heizungen oder eine neue CO₂-Anlage. Wichtig ist, darauf zu achten, ob alles zuverlässig arbeitet, die Strömung passt und die Tiere sich weiterhin normal verhalten.

Gerade bei Heizungen und Pumpen lohnt sich zusätzlich ein Blick auf Temperatur und Wasserbewegung. Kleine Probleme lassen sich so oft erkennen, bevor sie größere Auswirkungen haben.

Neue Technik ist schnell eingebaut. Ein paar zusätzliche Kontrollen danach sorgen dafür, dass sie auch wirklich so arbeitet, wie sie soll.

Eine gute Wasserbewegung hilft dabei, Wärme, Sauerstoff und Nährstoffe möglichst gleichmäßig im Aquarium zu verteilen. Gleichzeitig sollte die Strömung nicht so stark sein, dass die Fische ständig dagegen anschwimmen müssen.
Den Filterauslauf richte ich deshalb so aus, dass möglichst keine völlig ruhigen Bereiche entstehen, die Tiere aber trotzdem genügend strömungsarme Zonen zum Ausruhen haben.
Auch Pflanzen können Hinweise geben. Sammeln sich an bestimmten Stellen ständig Mulm oder Futterreste, kann dort zu wenig Wasserbewegung vorhanden sein.
Bei Skalaren achte ich besonders darauf, keine dauerhaft starke Strömung durch das gesamte Becken zu erzeugen

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Die beste Strömung ist nicht die stärkste, sondern diejenige, die das Wasser gut bewegt und den Fischen trotzdem ruhige Bereiche lässt.

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Damit sich die Wärme möglichst gleichmäßig im Aquarium verteilt, sollte die Heizung an einer Stelle angebracht werden, an der das Wasser gut vorbeiströmt.
Geeignet ist zum Beispiel der Bereich in der Nähe des Filterauslaufs oder einer anderen Stelle mit regelmäßiger Wasserbewegung. So wird das erwärmte Wasser besser im gesamten Becken verteilt.
Die Heizung sollte außerdem immer entsprechend den Herstellerangaben vollständig oder bis zur vorgesehenen Markierung im Wasser stehen. Vor einem Wasserwechsel schalte ich sie vorsichtshalber aus, damit sie nicht versehentlich trockenläuft.
Nach Arbeiten am Aquarium kontrolliere ich anschließend noch einmal die Temperatur.
Eine gut platzierte Heizung sorgt nicht nur für die richtige Temperatur, sondern auch dafür, dass sie sich möglichst gleichmäßig im Aquarium verteilt.

Schläuche, Saugnäpfe und kleine Kunststoffteile gehören zu den unscheinbaren Dingen am Aquarium, können aber mit der Zeit hart, spröde oder undicht werden.
Deshalb schaue ich bei Wartungsarbeiten gelegentlich nach, ob Schläuche noch fest sitzen, keine Risse haben und die Saugnäpfe ihre Haltekraft behalten. Besonders an Verbindungen und Knickstellen lohnt sich ein genauer Blick.
Auch Luftschläuche können sich mit der Zeit zusetzen oder verhärten. Werden sie deutlich unflexibler, lassen sie sich meist besser ersetzen, bevor sie plötzlich abrutschen oder undicht werden.
Ersatz-Saugnäpfe, ein Stück Luftschlauch und einige Verbinder habe ich deshalb gerne griffbereit.


Kleine Verschleißteile kosten wenig. Rechtzeitig ausgetauscht können sie aber verhindern, dass aus einer Kleinigkeit später ein größeres Problem wird.

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Ausströmer und Luftheber arbeiten nur zuverlässig, wenn die Luft ungehindert durchströmen kann. Mit der Zeit können sich dort Ablagerungen, Algenreste oder feine Schmutzpartikel sammeln.

Wenn die Luftleistung merklich nachlässt oder weniger Blasen aufsteigen, kontrolliere ich deshalb zuerst Ausströmer, Luftschlauch und Luftheber.

Verschmutzte Teile lassen sich vorsichtig mit Aquariumwasser reinigen. Stark zugesetzte oder poröse Ausströmer tausche ich lieber aus, statt sie endlos weiterzuverwenden.

Auch die Luftschläuche sollten dabei gleich auf Knicke, Ablagerungen und festen Sitz geprüft werden.

Eine kleine Reinigung an Luftheber und Ausströmer kann oft schon reichen, damit die Belüftung wieder deutlich besser arbeitet.

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Algenbeläge auf den Scheiben gehören zum Aquarium dazu und lassen sich normalerweise leicht entfernen. Wichtig ist dabei, dass keine Sand- oder Kieskörner zwischen Scheibe und Reinigungshilfe geraten.
Gerade im unteren Bereich der Frontscheibe kontrolliere ich deshalb besonders sorgfältig, bevor ich mit einem Schwamm oder Scheibenreiniger entlangfahre. Ein einzelnes Sandkorn kann bereits sichtbare Kratzer verursachen.
Für die Innenseite verwende ich nur Hilfsmittel, die ausschließlich für das Aquarium vorgesehen sind. Haushaltsreiniger oder andere Reinigungsmittel gehören nicht ins Becken.
Auch Magnetreiniger sollten regelmäßig kontrolliert werden, damit sich zwischen den Flächen keine kleinen Steinchen festsetzen.


Saubere Scheiben brauchen keine aggressiven Mittel. Vorsichtiges Arbeiten schützt Glas und Tiere gleichermaßen.

Gelbe, beschädigte oder abgestorbene Blätter gehören in einem bepflanzten Aquarium ganz natürlich dazu. Bleiben größere Mengen davon im Becken liegen, zersetzen sie sich jedoch und belasten unnötig das Wasser.

Bei der regelmäßigen Pflege entferne ich deshalb abgestorbene Blätter und lose Pflanzenreste möglichst früh. Besonders hinter Wurzeln, zwischen dicht wachsenden Pflanzen und in ruhigen Ecken lohnt sich ein genauer Blick.

Gesunde Pflanzenteile lasse ich natürlich stehen. Es geht nicht darum, das Aquarium ständig perfekt aufzuräumen, sondern größere Mengen verrottenden Pflanzenmaterials zu vermeiden.

Ein paar Minuten Pflanzenpflege halten das Aquarium sauber und schaffen gleichzeitig Platz für neuen, gesunden Wuchs.

Neue Aquarienpflanzen setze ich nicht direkt aus Topf oder Verpackung ins Aquarium. Zuerst entferne ich vorsichtig Steinwolle, Gelreste oder anderes Pflanzsubstrat von den Wurzeln.

Anschließend spüle ich die Pflanzen gründlich mit sauberem Wasser ab und kontrolliere Blätter und Wurzeln. Beschädigte oder abgestorbene Pflanzenteile können dabei gleich entfernt werden.

Auch ein Blick auf Schnecken, Gelege oder andere unerwünschte Mitbewohner lohnt sich. Wer besonders vorsichtig sein möchte, kann neue Pflanzen zunächst einige Zeit separat wässern und das Wasser regelmäßig wechseln.

Vor dem Einsetzen kürze ich sehr lange oder beschädigte Wurzeln bei Bedarf etwas ein. Danach können die Pflanzen an ihrem vorgesehenen Platz eingesetzt werden.

Ein paar Minuten Vorbereitung helfen dabei, neue Pflanzen sauber und kontrolliert ins Aquarium zu bringen.

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Steht eine Luftpumpe tiefer als der Wasserspiegel des Aquariums, kann bei einem Stromausfall oder beim Abschalten Wasser durch den Luftschlauch zurücklaufen.

Ein kleines Rückschlagventil im Luftschlauch verhindert, dass Aquariumwasser bis zur Pumpe gelangt. Dabei muss das Ventil in der richtigen Flussrichtung eingebaut werden, damit die Luft weiterhin ungehindert zum Aquarium strömen kann.

Alternativ kann die Luftpumpe oberhalb des Wasserspiegels aufgestellt werden. Trotzdem kontrolliere ich bei Wartungsarbeiten gelegentlich, ob Schlauch, Ventil und Verbindungen noch sicher sitzen.

Ein kleines Rückschlagventil kostet kaum etwas und kann im richtigen Moment Pumpe, Möbel und Fußboden vor Wasser schützen.

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Durch Verdunstung sinkt der Wasserstand im Aquarium langsam ab. Dabei verschwindet jedoch nur das Wasser, während Mineralstoffe und Salze im Becken zurückbleiben.
Deshalb ersetzt einfaches Nachfüllen keinen regelmäßigen Wasserwechsel. Es gleicht lediglich den gesunkenen Wasserstand aus.
Je nach Ausgangswasser kann zum Nachfüllen weicheres oder entsprechend aufbereitetes Wasser sinnvoll sein, damit sich die Härtewerte nicht unnötig erhöhen.
Nach dem Nachfüllen kontrolliere ich außerdem kurz, ob Filterauslauf, Heizung und andere Technik wieder ausreichend mit Wasser bedeckt sind.


Nachfüllen ersetzt verdunstetes Wasser. Der regelmäßige Wasserwechsel bleibt trotzdem notwendig.

Eimer, Schwämme, Schläuche und andere Hilfsmittel, die ich für das Aquarium verwende, nutze ich ausschließlich dafür.

So vermeide ich, dass versehentlich Rückstände von Reinigungsmitteln, Seife oder anderen Stoffen ins Aquarium gelangen. Besonders bei Eimern passiert es schnell, dass sie irgendwann auch für andere Arbeiten im Haushalt benutzt werden.

Praktisch ist es, Aquaristik-Eimer und Zubehör deutlich zu kennzeichnen und an einem festen Platz aufzubewahren. Auch Reinigungsschwämme fürs Aquarium sollten niemals mit Haushaltsreinigern in Berührung kommen.

Ein eigener Satz einfacher Werkzeuge fürs Aquarium kostet wenig und verhindert unnötige Risiken für die Tiere.

Bei Pumpen, Heizungen, Beleuchtung und anderer Technik führen mehrere Kabel rund um das Aquarium. Deshalb achte ich darauf, dass Steckdosen, Netzteile und Mehrfachsteckdosen möglichst trocken und außerhalb von Spritzwasser liegen.

Die Kabel führe ich so, dass vor dem Stecker eine Tropfschlaufe entsteht. Das Kabel hängt dabei zunächst etwas nach unten, bevor es wieder zur Steckdose hochführt. Wasser, das am Kabel entlangläuft, kann so an der tiefsten Stelle abtropfen und gelangt nicht direkt zum Stecker.

Beschädigte Kabel oder lockere Steckverbindungen verwende ich nicht weiter. Vor Arbeiten an elektrischer Technik im oder am Aquarium ziehe ich den Netzstecker.

Ein sauber geführtes Kabel sieht nicht nur ordentlicher aus, sondern hilft auch dabei, Wasser und elektrische Anschlüsse voneinander fernzuhalten.

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Bevor ich für einige Tage nicht zu Hause bin, kontrolliere ich Filter, Heizung, Beleuchtung und andere wichtige Technik noch einmal besonders sorgfältig.

Filter und Pumpen sollten zuverlässig laufen, Schläuche fest sitzen und die Temperatur stimmen. Eine größere Reinigung oder technische Umbauten erledige ich möglichst nicht unmittelbar vor der Abreise. Falls danach etwas nicht richtig funktioniert, möchte ich das noch rechtzeitig bemerken können.

Auch eine Zeitschaltuhr für die Beleuchtung und gegebenenfalls ein Futterautomat sollten einige Tage vorher getestet werden.

Vor dem Urlaub lieber nichts Neues ausprobieren. Eine gut laufende Technik lässt man am besten so weiterarbeiten, wie sie sich bereits bewährt hat.

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Schwere Steine, größere Wurzeln und andere Dekorationen sollten im Aquarium so stehen, dass sie nicht verrutschen oder umkippen können.

Besonders bei Fischen, die am Bodengrund arbeiten oder sich zwischen Dekorationen bewegen, kontrolliere ich deshalb, ob alles stabil sitzt. Große Steine stelle ich möglichst sicher auf und nicht nur locker auf eine dicke Schicht Bodengrund.

Wurzeln sollten ebenfalls so liegen, dass sie nicht plötzlich aufschwimmen oder gegen die Scheibe drücken können. Nach größeren Arbeiten im Aquarium prüfe ich anschließend noch einmal, ob sich etwas gelockert hat.

Eine schöne Gestaltung ist nur dann wirklich gut, wenn sie für die Tiere und die Aquarienscheiben auch sicher ist.

Beim Reinigen und bei Wasserwechseln werfe ich gelegentlich auch einen Blick auf die Silikonnähte und die Scheiben des Aquariums.

Auffällige Stellen, Beschädigungen oder Veränderungen sollte man nicht ignorieren. Besonders bei älteren Aquarien lohnt es sich, die Verklebungen regelmäßig anzusehen und darauf zu achten, ob irgendwo Feuchtigkeit außerhalb des Beckens auftritt.

Auch beim Reinigen der Scheiben gehe ich in der Nähe der Silikonnähte vorsichtig vor und vermeide scharfe Klingen direkt am Silikon.

Ein kurzer Kontrollblick kostet kaum Zeit und kann helfen, Veränderungen am Aquarium frühzeitig zu bemerken.

Ein Futterautomat kann praktisch sein, wenn man einige Tage nicht zu Hause ist. Ich würde ihn aber niemals erst am Tag der Abreise zum ersten Mal einsetzen.

Am besten läuft er schon einige Tage vorher probeweise am Aquarium. So lässt sich kontrollieren, ob die eingestellte Futtermenge wirklich passt und ob das Futter zuverlässig herausfällt.

Besonders bei feuchter Luft über dem Aquarium kann Futter im Automaten verklumpen. Deshalb sollte er möglichst trocken stehen und nicht direkt über einer stark feuchten Öffnung angebracht werden.

Auch hier gilt: lieber etwas sparsamer einstellen als zu großzügig. Ein gesunder Fischbestand kommt mit etwas weniger Futter meist besser zurecht als mit dauerhaft zu großen Portionen.

Ein Futterautomat ist erst dann eine Hilfe, wenn man vorher gesehen hat, dass er zuverlässig und passend dosiert.

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Eine gleichmäßige Beleuchtungsdauer bringt Ruhe und Regelmäßigkeit ins Aquarium. Statt das Licht jeden Tag von Hand ein- und auszuschalten, nutze ich dafür eine Zeitschaltuhr.

So bekommen Pflanzen und Fische einen verlässlichen Tagesrhythmus, auch wenn ich einmal später nach Hause komme oder nicht da bin.

Nach Änderungen an der Beleuchtungszeit beobachte ich das Aquarium einige Tage genauer. Besonders Pflanzenwachstum und Algenentwicklung können zeigen, ob die gewählte Dauer gut passt.

Eine feste Beleuchtungszeit macht die tägliche Pflege einfacher und sorgt für einen gleichmäßigen Rhythmus im Aquarium.

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Bei Filtern mit stärkerer Ansaugung achte ich darauf, dass kleine Fische, Jungtiere oder Garnelen nicht direkt an die Ansaugöffnung geraten können.

Eine einfache Möglichkeit ist ein passender Filterschwamm oder Ansaugschutz über dem Ansaugkorb. Dadurch wird die Sogwirkung etwas verteilt und gleichzeitig werden größere Pflanzenteile und Schmutz zurückgehalten.

Der Schwamm sollte regelmäßig kontrolliert und vorsichtig gereinigt werden, damit der Wasserdurchfluss nicht zu stark nachlässt.

Besonders in Aufzuchtbecken oder Aquarien mit kleinen Bewohnern kann so ein einfacher Schutz viel Sicherheit bringen.

Ein kleiner Ansaugschutz kann verhindern, dass aus einem normalen Filter für kleine Tiere eine gefährliche Stelle wird.

Aufbau: zweispaltig, Text links und rechts ein realistisches Foto von einem Ansaugrohr mit deutlich erkennbarem Schwammschutz im bepflanzten Aquarium.

Nach einer Filterreinigung kontrolliere ich immer, ob das Wasser wieder gleichmäßig und mit normaler Stärke durch den Filter läuft.

Ein geknickter Schlauch, ein nicht richtig eingesetztes Filtermedium oder eingeschlossene Luft können dazu führen, dass die Leistung deutlich geringer ist als vorher. Deshalb schaue ich auch kurz auf Filterauslauf und Wasserbewegung im Aquarium.

Bei Außenfiltern achte ich zusätzlich darauf, ob ungewöhnliche Geräusche auftreten. Gluckern oder starkes Rattern kann ein Hinweis darauf sein, dass sich noch Luft im System befindet.

Nach jeder Filterwartung ein kurzer Blick auf Durchfluss und Geräusche. So merkt man sofort, ob alles wieder richtig arbeitet.

Auf Abdeckscheiben, Leuchten und deren Halterungen sammeln sich mit der Zeit Kalkflecken, Staub und Spritzwasser. Dadurch kann weniger Licht ins Aquarium gelangen, obwohl sich an der eigentlichen Beleuchtung nichts verändert hat.

Abdeckscheiben reinige ich deshalb regelmäßig mit klarem Wasser und einem weichen Tuch. Reinigungsmittel verwende ich dabei nicht, damit keine Rückstände ins Aquarium gelangen.

Bei der Beleuchtung schalte ich vor der Reinigung immer den Strom aus. Auch an Halterungen, Kabeldurchführungen und den Rändern der Abdeckung lohnt sich ein Blick, weil sich dort gern Feuchtigkeit und Kalk absetzen.

Nach der Reinigung kontrolliere ich, ob alles wieder trocken sitzt und die Beleuchtung sicher befestigt ist.

Saubere Abdeckscheiben und Leuchten bringen mehr Licht ins Becken, ohne dass die Beleuchtung stärker eingestellt werden muss.

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Die Temperatur gehört zu den wichtigsten Werten im Aquarium. Deshalb verlasse ich mich nicht nur darauf, dass die Heizung richtig eingestellt ist, sondern kontrolliere regelmäßig auch das Thermometer.

Besonders nach Wasserwechseln, Arbeiten an der Technik oder größeren Temperaturschwankungen im Raum lohnt sich ein zusätzlicher Blick.

Zeigt das Thermometer plötzlich ungewöhnliche Werte, prüfe ich zuerst, ob es richtig sitzt und vergleiche den Wert gegebenenfalls mit einem zweiten Thermometer. So lässt sich leichter erkennen, ob tatsächlich die Wassertemperatur verändert ist oder nur das Messgerät nicht mehr richtig arbeitet.

Ein kurzer Temperaturcheck dauert nur wenige Sekunden und kann Probleme mit Heizung oder Messgerät frühzeitig sichtbar machen.

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Beim Wasserwechsel sollte der Schlauch so liegen, dass er weder aus dem Aquarium noch aus dem Eimer oder Abfluss rutschen kann.

Ich achte deshalb darauf, den Schlauch an beiden Enden sicher zu befestigen und ihn so zu verlegen, dass niemand darüber stolpert oder ihn versehentlich wegzieht. Besonders bei längeren Schläuchen ist eine einfache Schlauchklemme oder Halterung sehr praktisch.

Während das Wasser läuft, lasse ich den Wasserwechsel trotzdem nicht unbeaufsichtigt. Ein verrutschter Schlauch kann innerhalb weniger Minuten für eine ziemlich große Pfütze sorgen.

Ein sicher befestigter Schlauch macht den Wasserwechsel entspannter und schützt gleichzeitig Boden und Möbel vor unnötigem Wasser.

Magnetische Scheibenreiniger sind praktisch, können aber Kratzer verursachen, wenn sich Sand- oder Kieskörner zwischen Magnet und Scheibe setzen.

Deshalb kontrolliere ich die Reinigungsflächen vor der Benutzung und spüle sie bei Bedarf kurz ab. Besonders im unteren Bereich des Aquariums halte ich etwas Abstand zum Bodengrund, damit keine Körner aufgenommen werden.

Nach der Reinigung nehme ich den Magnetreiniger am liebsten aus dem Aquarium und lasse ihn trocknen. So kann ich ihn beim nächsten Einsatz erneut kontrollieren.

Ein Magnetreiniger spart Arbeit. Ein einziges Sandkorn an der falschen Stelle kann dagegen dauerhaft auf der Scheibe sichtbar bleiben.

Nach dem Wasserwechsel lasse ich verwendete Schläuche möglichst vollständig leer laufen und bewahre sie anschließend so auf, dass Restwasser abtrocknen kann.

Bleibt längere Zeit Wasser im Schlauch stehen, können sich dort Ablagerungen und Biofilm bilden. Besonders bei transparenten Schläuchen sieht man mit der Zeit gut, wenn eine Reinigung notwendig wird.

Zum Reinigen eignet sich eine passende Schlauchbürste. Reinigungsmittel verwende ich auch hier nicht.

Schläuche rolle ich anschließend locker auf, ohne sie stark zu knicken. So bleiben sie länger flexibel und lassen sich beim nächsten Einsatz problemlos verwenden.

Saubere und trocken gelagerte Schläuche sind beim nächsten Wasserwechsel sofort wieder einsatzbereit.

Neue Aquarienwurzeln können zunächst noch aufschwimmen und das Wasser durch natürliche Gerbstoffe bräunlich färben. Beides ist bei vielen Holzarten ganz normal.

Bevor ich eine neue Wurzel ins Aquarium setze, wässere ich sie deshalb nach Möglichkeit einige Zeit separat. Dabei lässt sich gleich beobachten, ob sie bereits von selbst untergeht und wie stark sie das Wasser verfärbt.

Das Wasser im Behälter kann zwischendurch gewechselt werden. Sobald die Wurzel zuverlässig sinkt, lässt sie sich im Aquarium deutlich leichter und sicherer platzieren.

Etwas Geduld vor dem Einsetzen erspart später das mühsame Beschweren einer ständig aufschwimmenden Wurzel.

Aufbau: zweispaltig, Text links und rechts ein realistisches Bild einer Aquarienwurzel, die in einem großen Behälter gewässert wird.

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Beim Reinigen des Aquariums gehe ich mit dem Bodengrund möglichst vorsichtig um. Besonders in dicht bepflanzten Bereichen sitzen viele Pflanzenwurzeln und dort muss nicht bei jedem Wasserwechsel alles gründlich durchgewühlt werden.

Größere Schmutzansammlungen oder Futterreste sauge ich gezielt ab. Zwischen Pflanzen reicht es meist, mit dem Schlauch vorsichtig über die Oberfläche zu gehen.

Wird der Bodengrund ständig stark bewegt, können Pflanzenwurzeln beschädigt und viele Ablagerungen auf einmal ins Wasser gewirbelt werden.

Sauber halten ja, aber nicht jedes Mal das gesamte Aquarium umgraben. Gezielte Pflege ist meist völlig ausreichend.

Frostfutter ist praktisch und wird von vielen Fischen gern angenommen. Ich taue aber nur so viel auf, wie bei einer Fütterung tatsächlich gebraucht wird.

Zum Auftauen gebe ich die Portion in ein kleines Gefäß mit etwas Aquariumwasser. Nach kurzer Zeit kann das Futter verfüttert werden. Größere Mengen lasse ich nicht lange bei Raumtemperatur stehen und bereits aufgetautes Frostfutter friere ich nicht wieder ein.

Beim Füttern achte ich darauf, dass möglichst wenig Futter auf dem Boden liegen bleibt. Lieber gebe ich zunächst eine kleine Menge und bei Bedarf noch etwas nach.

Kleine Portionen, frisch aufgetaut und direkt verfüttert, halten die Fütterung sauber und übersichtlich.

Aufbau: zweispaltig, Text links und rechts ein realistisches Foto von einer kleinen Portion aufgetautem Frostfutter in einem Schälchen neben dem Aquarium.

Bild No.190 1024x683

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